Heilfasten Anleitung

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Ich möchte einen kleinen Überblick geben über das Thema mit Vorschlägen für eine erfolgreiche Durchführung. Heilfasten ist kein Mysterium, es wurde von unseren Vorfahren regelmäßig durchgeführt und kann von jedem interessierten Menschen genutzt werden.
Du brauchst dazu nicht viel und das Gute dabei ist, du sparst in der Zeit des Fastens auch noch 😉
Lies dir bitte alles durch, damit du einen Rundum-Blick bekommst und ein Gefühl dafür, wie du bei dir vorgehst.

Meine Erfahrungen mit Heilfasten:

Ich habe schon mehrere Fastenkuren durchgeführt und möchte dir kurz eine Vorstellung geben, was beim Fasten alles passieren kann und wie ich mich gefühlt habe.
Ich habe mich in der Zeit des Fastens leichter und innerlich heller gefühlt. Mein Sehvermögen hat sich gebessert. Alle Sinne wurden schärfer, auch der Geschmacks- und Gehörsinn.
Begegnungen mit Menschen haben sich verändert, ich will nicht sagen, dass sie besser waren oder positiver, aber eben anders. Eventuell hervorgerufen durch meine veränderte Wahrnehmung.
Meine Haut hat sich regeneriert und auch mein Gedächtnis, sowie körperliche Leistung wurden besser.
Einmal musste ich leider einen Fastenvorgang abbrechen, weil mir eiskalt wurde. Ich hätte länger als diese 10 Tage fasten können, weil ich mich einfach so gut gefühlt habe, aber da es Winter war, konnte ich nicht weiter machen. Die Kälte ging tatsächlich bis in den innersten Kern und immer mit Wärmflasche rumlaufen ist auch irgendwie komisch.
Schreib mir gerne auch deine Erfahrungen, die du mit deinen Fastenkuren hast , hattest oder haben wirst.

Was passiert beim Fasten?

der Körper wird entlastet! Zellen entleeren ihren Müll. Das kann sogar soweit gehen, dass Gifte aus tiefsitzendem Gewebe, wie den Knochen, ausgeschieden werden können.
Was passiert, wenn du dein Zimmer aufräumst? Du kannst wieder durchlaufen 😉 Genau das passiert mit deiner Körperenergie beim Fasten.
Wir stopfen so viel Müll in uns rein, der muss wieder raus. Unsere Ahnen haben das gewusst. Es wurde zwei mal im Jahr der Körper gereinigt.
Beim fasten sind unsere Entgiftungsorgane beansprucht und arbeiten auf Hochtouren. Darm, Leber und Nieren sollten vor, während und nach dem Fasten dementsprechend vorbereitet, unterstützt und umsorgt werden.

Wann am besten fasten?

Die gewöhnlichen Fastenzeiten sind Frühjahr und Herbst. Frühjahr, um abgelagerte Stoffe aus dem Winter auszuscheiden und Herbst um sich auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten.
Auf jeden Fall sollte man eine Fastenkur angehen, wenn einem danach ist! Bzw. wenn der Körper danach verlangt. Man sollte dazu auf sich selber hören.
Bei gesundheitlicher Vorschädigung ist es ratsam, seinen Arzt zu dem Thema zu befragen, auch, wie das mit der Medikation in der Zeit zu handhaben ist.
Fasten während der Arbeit geht auch, sollte aber bei den ersten paar Malen nicht gemacht werden, weil der Körper die Reaktionen darauf noch nicht kennt.


Warum fasten? Fasten aus unterschiedlichen Motiven.

Es gibt mehrere Gründe, warum jemand fastet. Ich möchte kurz aufzeigen, was für Fasten nach chinesischer Lehre ausschlaggebend sein kann:
die Nahrungsmittel werden im Magen verdaut und dadurch werden fünf Geschmacksrichtungen herausgelöst, die wiederum zu entsprechenden Speicherorganen geleitet werden. Ist dieser Prozess gestört, entsteht eine Krankheit. Zum Beispiel: zu viel sauer schadet den Sehnen, verhindert die Wasserausscheidung und führt zu Stauungen im ganzen Körper. Zu viel scharf schwächt das Herz. Zu viel süß schadet den Muskeln und so weiter…
Um den Körper also wieder in Einklang und ins Gleichgewicht zu bekommen, wird gefastet.
Heilfasten wird bei uns in Europa schon seit Jahrhunderten durchgeführt und dient der Entledigung von Giftstoffen aus den Körperzellen heraus. Sozusagen ein Duschbad von innen. Jeder wäscht sich täglich mit Seife und Wasser von außen und es ist ganz normal. Auch das innere Reinigen ist etwas ganz normales.
Spirituelles Fasten ist in asiatischen Ländern etwas alltägliches. Es dient dazu sich zu sammeln, mit Hilfe von Gebeten, Mantras und Meditationen kommt man so ins innere Gleichgewicht.
Fasten für andere: Ich kenne eine Frau, die drei bis vier Tage in der Woche nichts gegessen hat, weil die Kinder in Afrika und in anderen Ländern unserer Erde nichts zu essen haben. Ich fand es damals und finde es auch heute noch eine zutiefst ergreifende Geste bedingungsloser Liebe. Es funktioniert auch. Wie, das werde ich in anderen Beiträgen erklären.

Was muss ich denn nun machen?

Erst einmal solltest du bereit dazu sein zu Fasten, in dem Bewusstsein, deinem Körper etwas gutes zu tun.
Du solltest dir die Zeit des Fastens frei nehmen, damit du dich uneingeschränkt auf die ganze Prozedur einschwingen kannst.
Bereite deinen Körper darauf vor. Iss eine Woche vor Beginn schon mal weniger, vielleicht nur zwei Mahlzeiten am Tag oder dann eine. Ungefähr drei Tage vor dem Fasten ist es gut, wenn du nur noch Obst, Gemüse, Suppen und zuckerfreies isst, den Kaffee und die Limonade weg lässt und dich auf dein Vorhaben konzentrierst.
Bevor du loslegst solltest du unbedingt deinen Darm reinigen. Das kannst du tun, indem du schon ein bis zwei Wochen vor dem Fasten die Darmreinigungskur einnimmst, die du auf unserer Startseite vorfindest. Das ist mit Anstand die beste Kur zum einnehmen, die ich kenne. Und ich hab einiges ausprobiert 😉
Am ersten Tag deiner Fastenkur solltest du deinen Darm vollständig reinigen – und zwar mit einem Irrigator. Das heißt du wäschst deinen Darm mit lauwarmen Wasser aus. Das ist sehr wichtig! Nicht unbedingt der angenehmste Part der Kur, aber sehr wichtig.
Hast du das gemacht, dann belohne dich vllt. Mit einem warmen, leicht gesüßten Tee. Die ersten Tage (ugf. drei) kannst du Kräutertees trinken (ungesüßt), Wasser, Fruchtsäfte, Gemüsesäfte. Alles gesunde Flüssige. Gib nicht gleich auf, wenn dir unwohl ist oder du Hunger bekommst, das sind ganz normale Entgiftungserscheinungen. Die meisten sagen, dass die ersten drei Tage am schwierigsten sind, ich persönlich empfinde das jedesmal anders.
Du kannst dir auch Mariendistelsamen aus der Apotheke holen und den knabbern um deine Leber zu unterstützen, die ja jetzt richtig Leistung bringen muss.
Ich denke so ab dem vierten Tag ist es sinnvoll jetzt mehr klares Wasser (ohne Kohlensäure) zu trinken und mehr Abstand von den Frucht- und Gemüsesäften zu nehmen. Diese auf ein bis zwei Gläser am Tag zu beschränken.
Ziel ist es beim Fasten, ausschließlich klares Wasser zu trinken, damit wird der höchstmögliche Reinigungseffekt erzielt. Für die Unterstützung der Nieren empfehle ich Wassermelonensaft.
Wie ich vorhin schon geschrieben habe, ist es wichtig auf seinen Körper zu hören. Zeigt er nur schreckliche Symptome, die unerträglich sind, dann halte entweder durch oder brich ab und versuch es zu einem anderen Zeitpunkt erneut. Es sollte kein Zwang entstehen. Jeder nach seiner Fasson.
Eine 7-Tage-Fastenkur, vielleicht auch 10 Tage ist für den Anfang ganz gut und bringt schon hervorragende Ergebnisse.
Wenn du dich mit dem Ganzen angefreundet hast, kannst du deine nächste Fastenkur auch ausweiten.
Wenn du fertig bist mit fasten, dann machst du es wieder genauso wie vor dem Prozess.
Iss eine Suppe und fang ganz langsam mit essen an. Die ersten Tage vielleicht noch Suppen, Gemüse- und Obstsäfte, auch Früchte. Dann nach zwei bis drei Tagen die erste feste Nahrung. Auf jeden Fall so, wie du dich damit wohl fühlst.
Jetzt bist du dran. „Fastenzeit schwemmt aus das Leid“ (OriginalZitat ConnyKeule).

Viel Erfolg und Spaß, deine ConnyKeule

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ConnyKeule
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