Tiere und Pflanzen als Zeiger – Einführungsartikel

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Liebe Followerinnen und Follower,

heute möchte ich die Bedeutung unserer Tier- und Pflanzenwelt einmal klarmachen. Tiere und Pflanzen dienen uns Menschen vornehmlich, um ökologische Zusammenhänge oder bevorstehende Katastrophen in diesem Bereich zu erkennen. Sie lehren uns hinzusehen. Wir glauben in der heutigen Zeit, dass der Mensch das Maß aller Dinge ist. Leider ist er der Zerstörer allen Lebens.

Klaus Steves/pixelio.de
Klaus Steves/pixelio.de

Und anstatt die vielen Hinweise der Natur durch Tiere und Pflanzen dankbar anzunehmen, steuert der Mensch das Ökosystem Erde, durch seine Unbedachtheit und sein fehlendes Verständnis, an die Wand.
Ratten beispielsweise wurden damals als Sündenbock verwendet für die eigene Unsauberkeit.

Annamartha/pixelio.de
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Leider zieht sich dieses Vorurteil jetzt schon durch Jahrhunderte und will aus den Köpfen einiger Menschen einfach nicht raus. Anstatt zu verstehen, dass die Ratte auf Unordnung hinweist, wurde und wird sie vernichtet. Dabei ist ja der Mensch der Auslöser dieser Unordnung. Die Ratte aber nur der Zeiger dessen. So wie diese Schweinchen

Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de
Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de

Diese Ungerechtigkeiten ziehen sich durch sämtliche Bereiche in der Ökologie. Der vermeintliche Klimawandel wird mit giftigen Aerosolen versucht zu verhindern, die unsere Atmosphäre noch mehr zerstören und giftige Schwermetalle und sonstige Stoffe beinhalten.
Anstatt beispielsweise Elefanten ihren natürlichen Raum zurück zu geben und ihre natürlichen Wanderrouten offen zu lassen, werden diese Wege noch mehr zerstückelt.

Ulla Trampert_pixelio.de
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Farmer treten in Konflikt mit den „gefräßigen“ Elefanten, die deren Ernten zerstören. Ganz zu schweigen von den Verbrechen, die durch die Gier nach Elfenbein entsteht.
Solange der Mensch sich als „on-top“ betrachtet, also als beherrschendes Medium, wird keine positive Situation geschaffen werden. Wir müssen uns als einen Teil der Ökosysteme betrachten und Wege finden, wie wir uns geschickt in das jeweilige Ökosystem eingliedern.
Die Tiere und auch die Pflanzen helfen uns dabei als vorzügliche Zeiger. In unserem Blog werden einige davon aufgeführt.
Kommen wir nun zu einigen Veränderungen, die erst kürzlich aufgetreten sind und fangen wir mit den Haien an.

Margit Völtz_pixelio.de
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Haie haben, so wie andere Lebewesen auch, ihre Wanderwege und Aufenthaltsorte – Haitreffs. Einige Forscher waren daran interessiert ein Haiabwehrmittel zu erfinden, das mit den freigesetzten Pheromonen verwesenden Haifleisches realisiert wurde und hervorragend funktioniert. Man hatte herausgefunden, dass Haie Orte meiden, an denen Kadaver ihrer Artgenossen liegen.
Das Pheromon, das beim Zerfall von Haikadavern freigesetzt wird vertreibt andere Haie;
Euch allen ist bekannt, dass für die beliebte Haifischflossensuppe die Haie gefangen und an Bord gezogen werden, damit ihnen die Flossen abgeschnitten werden können. Die Haie landen dann lebendig und ohne Flossen wieder im Meer, wo sie qualvoll ersticken, weil sie sich ja nicht mehr bewegen können.
Ganze Haipopulationen sind auf diese Weise schon verschwunden. Das muss ein Gestank des Schreckens für die Artgenossen sein; sie verlassen so ihre gewohnten Gebiete. Das könnte ein gravierender Grund sein, warum Haie ihre Jagdreviere verlegt haben und viele in Küstennähe vorzufinden sind.
Haie suchen sich etwas Neues, wenn ihre natürlichen Quellen erschöpft sind. Sie verändern ihr Verhalten durch die zunehmende Nahrungsverknappung in den Meeren, sowie die zunehmende Anzahl verendender Kadaver ihrer eigenen Artgenossen in den Meeren.

Die Populationen der Calmare ist entlang der Südamerikanischen Westküste dramatisch angestiegen. Die Tiere sind aggressiv und greifen auch gerne Menschen an. Sie jagen in Rudeln.

Margit Völtz_pixelio.de
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Ein absolut untypisches Verhalten. Normalerweise befinden sich die Jagdregionen aber in tieferen Meeresschichten. Die Vermutung ist die Überfischung einerseits und damit die Veränderung der Jagdreviere, sowie der Meereslärm, der die Tiere in Aggression versetzt. Es ist auch zu erkennen, dass vermehrt Tiefseetiere an Land gespült werden. Viele Tiere haben ein sensibles elektromagnetisches Empfinden, dass durch unsere „tolle“, hochgelobte Technologie gestört wird. So gerät alles durcheinander und die „bösen“ Tiere werden weiter bekämpft.
Uns Menschen wird von der Natur deutlich gezeigt, dass wir alles falsch machen, wollen aber nicht darauf reagieren. Vielleicht, weil der Gedanke noch tief sitzt, dass der Mensch die Krone der Schöpfung sei…
Wir müssen uns jetzt bewusst werden wie das Leben funktioniert und welchen Platz wir als Menschen dabei einnehmen. Unsere Natur mit ihren Tieren und Pflanzen ist das Wertvollste was wir haben bzw. dessen Teil wir sind.

Ulla Trampert_pixelio.de
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ConnyKeule
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Ich bin ein Kind der Erde. Ich liebe die Natur und alle Lebewesen. Wie schön unser Planet mit all seinen Facetten ist, will ich dir in Erinnerung rufen. Denn nur durch die Gaben unserer Mutter Erde sind wir das was wir sind!

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