Weizengrassaft Superfood

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Superfoods machen die Runde! Jede Woche wird ein neues sogenanntes Superfood entdeckt, wir können es schon fast nicht mehr glauben 😉

Heute stellen wir von Nature-Workshop dir den Weizengrassaft vor – Superfood wieder neu entdeckt. Das Gute daran: du kannst es ganz leicht selber anbauen. Wir haben das mehrfach ausgetestet und sind zu dem Schluss gekommen – „Weizengrassaft ist ein Superfood, das du selber anbauen kannst und das vielfältig einsetzbar sowie hochwirksam ist und ein noch dazu günstiges Heilmittel!“

Wir haben nach dem Aussäen etwa 2-3 Wochen gewartet, bis unser Weizengras groß genug war um Ernten, dann ab durch den Handentsafter und Prost. Ich persönlich wollte ja erst mal wissen, wie der rohe Saft überhaupt schmeckt. Er ist süß und schmeckt – so wie du es wahrscheinlich erwartet hättest – „grasig“ und „grün“. Aber lecker; ich bin angenehm überrascht. Wer den Weizengrassaft nicht roh trinken will, kann ihn auch in Säfte mischen oder über den Salat geben. Der Chlorophyllanteil ist so hoch, dass du auf deine Kleidungsstücke aufpassen musst, sonst färbst du alles ein 😉

Was macht den Weizengrassaft nun zum Superfood und so wertvoll für unsere tägliche Ernährung? Darauf möchte ich nun etwas näher eingehen.

Inhaltsstoffe von Weizengrassaft

Es fängt schon an mit dem hohen Anteil an Chlorophyll, der bis zu 70% ausmacht. Chlorophyll steckt in vielen Pflanzen und wirkt auf den Körper stark entgiftend. Wir schauen uns jetzt einmal an, was in 100 Gramm Weizengras steckt. Um diese Werte zu erreichen, müsstest du etwa 2kg Gemüse essen.

Vitamine [mg]

Provitamin A (Carotinoide) 14,3
Vitamin B1 (Thiamin) 2,9
Vitamin B2 (Riboflavin) 20,3
Vitamin B3 (Niacin) 75,1
Vitamin B6 12,9
Vitamin B12 0,3 mg
Vitamin C (Ascorbinsäure) 314
Vitamin D 28,6
Vitamin E 31,4
Vitamin H (Biotin) 1,1
Vitamin K 80
Folsäure 10,9
Pantothensäure 24 

Mineralstoffe [mg]

Eisen 57
Jod 2
Kalium 3200
Calcium 514
Kobalt 50
Kupfer 57
Magnesium 103
Mangan 10
Natrium 29
Phosphor 514
Schwefel 200
Selen 1
Zink 5

Aminosäuren [g]

Alanin 1,4
Arginin 1,1
Asparaginsäure 2,2
Cystein 0,2
Glutaminsäure 2,4
Glycin 1,2
Histidin 0,5
Isoleucin 0,9
Leucin 1,6
Lysin 0,8
Methionin 0,4
Phenylalanin 1,1
Prolin 0,9
Threonin 1,1
Tryptophan 0,1
Tyrosin 0,5
Valin 1,3 

Was kann denn das Weizengras nun alles?

Es wirkt stark entgiftend sowie entzündungshemmend. Kann Gifte im Darm binden und sorgt so für die Entlastung der Leber. Somit verbessert Weizengrassaft das Allgemeinbefinden und ist als Nahrungsergänzungsmittel schon ein sehr guter Helfer. Auch wurde festgestellt, dass es Blutdruck- und Blutzuckerregulierend wirkt, was für viele Menschen interessant sein dürfte. Zähne werden gestärkt und den hohen Mineralgehalt aufgebaut, der Haarwuchs wird stärker. Es wirkt gegen Erschöpfungszustände und begünstigt die Heilung von Geschwüren wie auch Hautproblemen.

Da Weizengras glutenfrei ist, kannst du das auch bedenkenlos zu dir nehmen, solltest du mit Gluten Probleme haben…

auch bei Krebspatienten, die Chemotherapie bekamen, konnten negative Nebenwirkungen mit Weizengrassaft abgemildert und sogar verhindert werden. Der Weizengrassaft steigert die Immunabwehr, erhöht die Sauerstoffaufnahme des Blutes und soll sogar desinfizierend wirken.

Hochinteressant ist der hohe Eiweißanteil im Weizengrassaft, der für Rohköstler und Veganer ein echter Segen ist. In unserem „Zauberelexier“ ist 24% mehr Eiweiß enthalten und sogar 80% mehr als in Kuhmilch!!! WoW. Wir nähern uns immer mehr der „Flower-Power-Ernährung“.

Noch was – wer heute lebt, ist aufgrund vieler Atomunfälle der weltweit erhöhten Radioaktivität ausgesetzt. Auch hier hilft uns der Weizengrassaft, geschädigtes Gewebe bzw. DNA-Bestandteile wieder zu reparieren.

Wieviel trink ich nun von dem „grünen Gold“?

Anfangs solltest du täglich ein Schnapsglas voll konsumieren; du kannst die Menge von Tag zu Tag kontinuierlich steigern. Bis zu 100ml pro Tag werden empfohlen, in akuten Krankheitsfällen die doppelte Menge.

Nebenwirkungen

Es kann zu Übelkeit, Erbrechen und Druchfall kommen. Auch Schmerzen und Schwindel können auftreten, die darauf hindeuten, dass eine Entgiftung des Körpers gerade stattfindet. In diesem Fall: Menge reduzieren. Danach langsam wieder steigern.

Weizengras selbst anbauen

Das brauchst du:

  • Biologische Erde, Humus, Kompost
  • Eine Schale oder Karton (6-8cm hoch)
  • Viel Licht, 20-25°C
  • Weizenkörner

Jetzt musst du nur, wie gewohnt, Erde in deine Pflanzvorrichtung geben, die Weizenkörner darauf streuen, mit etwas Erde bedecken und anfeuchten. Pro Tag etwa 2-3 Mal Wasser draufsprühen – fertig. In etwa 2-3 Wochen kannst du ernten und dein Weizengras durch den Entsafter jagen. Wir haben einen Handentsafter gewählt, damit die Pflanze schonened verarbeitet wird und wir Zugriff zu all den wertvollen Inhaltsstoffen im Weizengrassaft haben.

Wir von Nature-Workshop wünschen dir viel Spaß beim ausprobieren und sagen danke für dein Interesse,

Grüne und saftige Grüße, deine Conny Keule

 

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3 Responses

  1. Christian

    Hallo !
    Die obige Analyse von Weizengrassaft bezieht sich tatsächlich auf 100 gr. getrockneten Weizengrassaft – daher hinkt der Vergleich mit den 2Kg Gemüse, die man essen müsste !
    Auf ähnliche Weise hat auch der Spinat seinen Ruf als besonders guter Eisenlieferant bekommen.

    Gruß, Christian

  2. Brigitte Schult

    Hallo.wie heißt denn der kleine Entsafter,würde ich mir gern kaufen. MfG Brigitfe

    • Flechthexe

      Hallo Brigitte,
      gib bei Google einfach „manueller Entsafter“ ein, dann findest du ihn gleich an erster Stelle 🙂

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